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erstellt am: 13.03.2017

Robert Rottweiler

Rasse: Rottweiler
Alter: geb. 30.01.2009
Geschlecht: männlich – kastriert
Familie: aufgrund der Epilepsie nicht zu kleinen Kindern
Hunde: unauffällig beim Spaziergang
andere Tiere: unbekannt
allein sein: er kann alleine bleiben, allerdings aus gesundheitlichen
Gründen nicht lange

 

Herkunft

Robert kam zu uns, weil für ihn nach der Trennung einfach nicht genug Zeit übrig war. Er verbrachte zu viel Zeit alleine und so kam der liebe Kerl zu uns. Er leidet schon lange an Epilepsie, die auch medikamentös behandelt wird. Allerdings ist die Dosierung sehr schwierig einzustellen. Robert muss schon lange diese Anfälle haben, denn leider wirkt er oft ein wenig abwesend und sein Bewegungsablauf ist auch ein bisschen „hakelig“.
Robert war immer ein Zwingerhund und dieser Umstand hat sicherlich nicht gerade geholfen.
 
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Wie er sich bei uns entwickelt hat

Bei uns genießt er die Wärme, die kuscheligen Decken und das sich jemand um ihn kümmert. Robert ist immer freundlich und lieb. Er kriecht beim Schmusen richtig in uns rein – einfach so nah es irgendwie geht. Am liebsten lässt er sich auf den Rücken plumpsen und den Bauch ordentlich durchkraulen. Zum Aufstehen bewegt ihn dann so schnell keiner mehr. Einfach zu drollig. Als würde Robert hoffen, dass ein anderer kommt, um weiterzukraulen.

Seine Anfälle waren anfangs täglich – meist über Nacht. Er zog in den ruhigeren Bereich des Tierheims, um die Auslösereize für die Anfälle so niedrig wie möglich zu halten. Wir stellten langsam seine Medikamente um, nicht ohne Rückschläge einstecken zu müssen. Aber jetzt ist er auf dem Weg der Besserung. Die Anfälle werden seltener, er frisst wieder regelmäßig und mit gutem Apetit. Die alten Medis hatten seine anderen Organe angegriffen und es hieß: Entweder klappt die Umstellung auf die anderen Medikamente, oder wir müssen ihn gehen lassen. Aber das kommt für uns so schnell nicht in Frage. Robert ist so ein Schatz und wir hoffen sehr, dass sich trozt allem eine liebevolle Pflegestelle für ihn findet.

Was wir uns wünschen

Wir wissen ja, dass es ein Wunschtraum ist. Es ist schon so für uns Tierheime schwierig, für einen älteren Rottweiler ein Zuhause zu finden. Schon gar für einen Epileptiker. Schließlich kann jeder Anfall der letzte sein. Wir verlangen viel, wenn wir uns eine Pflegefamilie wünschen, das wissen wir. Schließlich ist es nicht so einfach für die Besitzer eines Epileptikers, tatenlos die Krämpfe mit ansehen zu müssen. Das ist immer wieder eine Zerreißprobe mit viel Hoffen und Bangen. Aber hat der Arme nicht schon genug leiden müssen?

Er war sein ganzes Leben lang im Zwinger. Ok, bei uns hat er ein Kuschelzimmer – aber das reicht nicht aus -wir können kein Zuhause ersetzen. Robert ist einfach nur ein richtig lieber Rotti – es muss doch möglich sein, dass sich jemand für ihn findet.
Er kann schließlich nichts für seine Krankengeschichte und würde bestimmt gerne tauschen. Wenn Sie also Erfahrung mit dieser gemeinen Krankheit haben und sich als Pflegefamilie anbieten würden, würde uns ein Stein vom Herzen fallen.
Und wenn alles weiter so gut verläuft wie in letzter Zeit, dann wird Robert nicht mehr so häufig Anfälle bekommen.