039 007 41000 o.  service@allgemeiner-tierhilfsdienst.eu


erstellt am: 01.07.2017

Dotti

Rasse: Mischling
Alter: geb. 22.02.2013
Geschlecht: Hündin, kastriert
Familie: sehr vorsichtig, sie braucht lange zum auftauen
Hunde: verträglich und verspielt
andere Tiere: ./.
allein sein: Dotti kann alleine bleiben, passt aber gut auf

 

Herkunft

Dotti lebte in einem anderen Tierheim. Dort übernahm sie ein Mitarbeiter und eigentlich war alles gut. Dachten zumindest alle. Der Mitarbeiter arbeitete irgendwann nicht mehr dort und dann ging alles den Bach runter. Er ging irgendwann nicht einmal mehr mit ihr nach draußen und sie musste sich in der Wohnung erleichtern. Nachbarn meldeten den Gestank und so kam das Ordnungs- und auch das Veterinäramt. Wir nahmen Dotti zu uns.

Foto-Galerie

Wie sie sich bei uns entwickelt hat

Dotti war nie ganz einfach. Sie hat so große Sorge vor Fremden, dass sie förmlich in sich zusammen fällt. Sie versteinert komplett und bewegt sich erst wieder, wenn die Gefahr vorbei ist. Das ist natürlich für eine Vermittlung total schlecht. Kaum ein Interessent nimmt sich die Zeit, hinter die Kulissen zu sehen. Dabei ist Dotti mit uns hier einfach ganz großartig. Mit anderen Hunden versteht sie sich prima und spielte früher immer mit Boxer Casper und jetzt mit dem ihr gewachsenen Picasso. Denn das sollte der andere Hund der Familie auf jeden Fall sein: dieser großen Hündin gewachsen.
Dotti lässt sich von ihrem Gegenüber in die Schranken weisen, deshalb ist ein Zusammenleben der Vierbeiner unpoblematisch.
Wenn sie doch nur mit Menschen auch so einfach wäre.

Was wir uns wünschen

Wir suchen jemanden mit Geduld – ganz viel Geduld. Jemanden, der dieser großen Bangebüx durch mehrere Besuche zeigt, dass er / sie kein Monster ist und ihr nur Gutes will. Dann werden Sie sehen, was alles in ihr steckt. Und glauben Sie mir eins – wenn Dotti zusammen mit ihrem anderen Hund an die Tür sprintet und bellt, dann geht niemand freiwillig auf ihr Grundstück. Da ist sie mutig und unerschrocken und wird jeden Eindringling vertreiben – wenn Sie das wünschen.

Nur leider wollen viele solche Tiere nur als Wachhunde halten – und wir vermitteln eben nur Familienhunde zum Leben im Haus. Wieso findet sich denn blos niemand für unsere weiße Riesin?