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erstellt am: 13.09.2017

Mausi

Rasse: Jack Russell Terrier
Alter: geb. 04.05.2013
Geschlecht: Rüde, kastriert
Familie: zu erfahrener Einzelperson, KEIN Anfängerhund
Hunde: VERHALTEN MIT ANDEREN HUNDEN
andere Tiere: Geflügel und Katzen dürften kein Problem sein
allein sein: Mausi kann alleine beiben.

 

Herkunft

Mausi kam zusammen mit dem verängstigen Schäferhund-Mischling Benjamin im Juni 2015 zu uns. Er wurde von älteren Herrschaften angeschafft – als kleiner Welpe. Der Mann verstarb innerhalb des ersten Jahres. Es gab ein Nachbargrundstück, auf dem in einem engen, dunklen Verschlag SH Benjamin vor sich hin vegetierte. Ab und an durfte er mal raus, aber nur, wenn die Hühner nicht draußen waren. Das waren sie eigentlich immer. Laut Aussage der Besitzerin würde Benjamin die Hühner töten. Auf diese Umstände wurde das Veterniäramt aufmerksam uns so kam Benjamin zu uns. Ein Hund, der Angst vor dem weiten Himmel hatte. Er erinnerte uns an die Asterix und Obelix Comics. Dort hatte man auch immer Angst „dass einen der Himmel auf den Kopf fällt“. So ging es Benjamin.

Nun aber zu Mausi. Wir habe Ihnen nur kurz von dem zweiten Opfer der Familie erzählt, damit Sie ein besseres Verständnis für unseren Mausi bekommen.

Mausi lebte bei der Familie im Haus. Leider hat er gelernt, wie er sich durch schnappen und zähnezeigen Respekt verschafft. Die eigenen Menschen hatten Angst vor ihm. Teilweise wurde er über Stunden ins Badezimmer gesperrt, weil man keine Lust / Zeit / Ideen für eine Veränderung der Situation hatte. Das Veterinäramt nahm der Dame auch diesen Hund weg. Allerdings hat sie die Chance bekommen, ihn zurück zu bekommen. Sie wollte Mausi auch gerne wiederhaben. Da Mausi nicht einfach ist, stimmten wir dieser Idee mit engen Kontrollen zu. So musste er wenigstens nicht im Tierheim sein.
Nach kurzer Zeit kam die Frau ins Krankenhaus und Mausi war wieder bei uns. Wo er auch endgültig blieb

Foto-Galerie

Wie er sich bei uns entwickelt hat

Mausi ist eigentlich wirklich ein ganz entzückender Hund. Wenn man ihn so sieht, würde man ihm nichts Negatives zutrauen. Und genau hier fängt die Problematik an. Jeder denkt, er ist ein kleiner, süßer Hund ohne Ansprüche. Aber das ist er nunmal nicht. Wir haben versucht, ihm mit viel Liebe und Zuverlässigkeit des Schnappen abzugewöhnen, aber es passiert immer wieder. Wir wissen darum und deshalb passiert hier nichts. Unsere Kollegin Lena kommt sehr gut mit ihm zurecht, deshalb sind wir der festen Überzeugung, dass er in einem erfahrenen Zuhause mit „Geduld und Spucke“ aus diesem süßen Kerlchen ein Superhund wird.

Was wir uns wünschen

Mausi wurde sein Leben lang missverstanden. Angeschafft als kleiner Hund für ältere Leute, wurde alles was er selbst braucht übersehen. Er ist ein junger, aktiver Hund. Mausi möchte noch viel erleben und ist auch für jede Menge Dinge zu haben. Nur wenn er etwas nicht will, übergeht er vermeintlich sämtliche Signale und schnappt direkt los. Wer ihn jedoch kennt, sieht diese kleinen Anzeichen und kann gegenwirken. Wie man auf den Bildern sieht, ist er ein kuscheliger und liebevoller kleiner Kerl. Wenn er Vertrauen gefasst hat.

Am liebsten wäre uns eine erfahrene Einzelperson oder ein Paar ohne Kinder mit viel Zeit. Da die Besitzerin auch Katzen hatte, wird Mausi mit Samtpfoten wenig Schwierigkeiten haben. Ein Haus mit großem Garten wäre toll, joggen und wandern wäre für Mausi ganz großartig. Dann wird er sich auch entspannen und auf weniger „Dummheiten“ kommen.

Mausi würde auch als Pflegehund in seine neue Familie ziehen. Geben sie ihm einfach eine Chance.